Chronik unseres Ensembles

14. Dezember 2013: Berliner Erstaufführung von „Rumpelstilzchens Rache“ von Hans Hirschmüller in der Regie und unter Mitwirkung desselben, offizielle Premiere am 12. Januar 2014.

21. Juni 2013: Premiere von „Der nötige Ernst“ eine ernste Komödie nach Oscar Wilde in einer Berliner Fassung und unter der Regie von Claudia Maria Bauer.

15. März 2013: Das Spree-Ensemble hat sein erstes Gastspiel in Höxter im Weserland mit „Reigen“ anlässlich des Internationalen Frauentages.

16. Januar 2013: Der Verein wird unter der Registernummer 1 (nomen est omen) ins Vereinsregister eingetragen. Die Gemeinnützigkeit ist amtlich.

24. August 2012: Gründungsversammlung des Vereins Spree-Ensemble-Theater Berlin e.V.

28. April 2012: Premiere von Arthur Schnitzler, „Reigen“ – Liebe in all ihren Facetten.

22. Oktober 2011: Wir feiern den ersten Geburtstag des Spree-Ensembles mit einem Abend, wo wir und unsere Freunde selbstgewählte Beiträge anbieten. Mit dabei sind die Kollegen vom Jüdischen Theater und Nicole Kroupis von „Les Monmartrois“, die extra aus der Nähe von Oldenburg anreist.

2. April 2011: Premiere von Molière, „Der eingebildete Kranke“

20. Oktober 2010: Premiere von August Strindberg „Die erste Warnung“. Das Spree-Ensemble tritt an diesem Tag das erste Mal vor Publikum auf. Wir treffen uns schon morgens um kurz nach 9 Uhr zum Aufbau, zum Schmücken des Saales, zum Einrichten der Technik und zum Proben. Jeder ackert, was das Zeug hält, am Nachmittag sind alle müde und legen sich für ein kurzes Nickerchen irgendwo hin – auf die Bühne, die Sitze im Zuschauerraum… Vor der Vorstellung gibt es noch ein gemeinsames Aufwärmen, die Kontrolle, ob alles am rechten Platz ist und funktioniert, Schminken, Umziehen. Eigentlich sind alle jetzt schon fix und fertig, auch vor Aufregung, vor Angst, dass irgendetwas schiefgeht. Es ist halb acht. Einlass und Spielbeginn. Bei der ersten Szene können wir nicht so vorgehen wie ursprünglich geplant. Es gibt in diesem Theater keinen Bühnen-Vorhang. Wir müssen improvisieren und stellen zur Irritation und Belustigung des Publikums die Szene kurzerhand um. Wochen später finden wir dann doch den Vorhang und den dazugehörigen Mechanismus, und keiner hat eine Ahnung wie uns das hatte passieren können… Jedenfalls ist in diesem Moment aus einer spontanen und utopisch scheinenden Idee Wirklichkeit geworden. Wir spielen vor einem ausverkauften Saal im Coupé-Theater und werden von einem glücklich amüsierten Publikum würdig gefeiert.

August 2010: Eberhard Frölich spricht im Kulturamt Wilmersdorf vor, um anzufragen, ob man das Coupé-Theater mieten könne. Auf die Frage des zuständigen Beamten wie die Theatergruppe denn heißt, die da zu spielen gedenkt, antwortet Eberhard Frölich, ungeplant und unwillkürlich: Spree-Ensemble. Der Name war geboren! Was für ein Glück, dass ihn nicht schon jemand anderer für sich beanspruchte, denn das hatten wir logischerweise im Vorfeld nicht prüfen können….

Sommer 2009: Eine kleine Gruppe Schauspielschüler, darunter ich, beschließt, von August Strindberg „Die erste Warnung“ auf die Bühne zu bringen. Mein Jahrgang hatte dieses Stück im Winter zuvor mit großem Spaß und großem Erfolg aufgeführt. Aber was sind schon drei Abende… Der Schauspieler und Regisseur Volker Ranisch gibt uns eine erste Hilfestellung, die Umsetzung betreffend. Zwischendurch liegt das Projekt brach, es scheint nicht durchführbar. Aber im Frühjahr 2010 fangen wir sporadisch wieder mit den Proben an. Für eine erste Aufführung haben wir das Wilmersdorfer Coupé-Theater im Visier.

Winter 2008/09: Erstmalig kommt meinem Manager Eberhard Frölich und mir, Alexandra Julius Frölich (damals mitten im Schauspielstudium) die Idee, dass man in Eigenregie eine Theaterproduktion auf die Bühne bringen könnte. Eine Wahrheit ist, dass kein Theater und auch keine Filmproduktion die Schauspielabsolventen mit offenen Armen empfängt. Oftmals ist es ein harter und langer Weg bis hin zum ersten Engagement. Und diesen Weg, so der Gedanke, den kürzen wir einfach ab…