Der nötige Ernst (Oscar Wilde)

Wo beginnt der Ernst des Lebens – und wo hat der Spaß ein Ende? In seiner neuesten Produktion beleuchtet das Spree Ensemble die Welt des falschen Scheins und der charmanten Lüge. Oder eben: die Welt der so genannten oberen Zehntausend, wie sie schon Oscar Wilde mit seinem letzten und erfolgreichsten Bühnenstück ins scharfzüngige Visier nahm.

Die Inszenierung hievt den Sprachwitz und die pointierte Situationskomik der leicht angestaubten Salonkomödie „Bunbury“ nun ins Berlin der Gegenwart. Gelangweilt vom vermeintlich süßen Leben erfinden sich die beiden Snobs Gernot und Hannes neu, indem sie sich eine zweite Identität zulegen. Doch ihr elitäres Selbstverständnis gerät bei diesem Spielchen schnell ins Wanken, als sie beide in der erfundenen Rolle des „Ernst“ auf ihre große Liebe treffen.

Regie und Buch: Claudia Maria Bauer

Es spielen: Judith Bourdillon, Hilde Haberland, Leonie Sattler, Sophie Weikert, Simon-Baptist Mayer, Daniel Johannes Schulz

Technik: Marcel Spiegler

Premiere: 24. Juni 2013

Spielzeit: ab Juni 2013; im Repertoire.